In der modernen industriellen Produktion beeinflusst der stabile Betrieb von Kessel- und Kühlwassersystemen unmittelbar die Anlagensicherheit, die Energieeffizienz und die Lebensdauer der Anlagen. Die Überwachung des Eisengehalts im Wasser ist ein zentrales Verfahren zur Beurteilung der Wasserqualität sowie zur Vermeidung von Korrosion und Ablagerungen. Eisen(III)-Ionen können aus Rohrleitungskorrosion, Verunreinigungen des Rohwassers oder unsachgemäßer Prozessbehandlung stammen. Eine übermäßige Anreicherung von Eisenionen verringert die Wärmeübertragungseffizienz, begünstigt lokale Korrosion und beschleunigt den Anlagenverschleiß. Daher ist die genaue Bestimmung des Eisengehalts von großer Bedeutung für die Gewährleistung der Systemsicherheit und die Optimierung des Wassermanagements.
In Übereinstimmung mit GB/T 14427-2017 „Analytische Methoden für Kessel- und Kühlwasser – Bestimmung von Eisen“ wurde in dieser Studie das Zeeman-Atomabsorptionsspektrometer A500 verwendet. Aufgrund seiner überlegenen Hintergrundkorrekturfähigkeit und hervorragenden Stabilität wurde die Methode zur Bestimmung von Eisen in Kessel- und Kühlwasser verifiziert.
- Versuchsbedingungen
Instrumente und Reagenzien
Instrument: A500 Zeeman Graphitofen-Atomabsorptionsspektrometer
Reagenz: Salpetersäure
Zertifiziertes Referenzmaterial: GBW(E)084937 Eisen-Einzelelement-Standardlösung